Privates wird immer öffentlicher. Unternehmen und Organisationen werden intensiver von Anspruchsgruppen und Medien beobachtet, bewertet oder herausgefordert. Die Welt von heute ist vuka: volatil, ungewiss, komplex, alles andere als eindeutig.

 

Transparenz und Öffnung sind daher zur Maxime einer globalen Gesellschaft geworden die keine Schranken für Wissenstransfer, Erfindungsgeist, freien Austausch von Meinungen und freien Zugang zu Informationen oder Innovationen mehr akzeptieren kann, um zukunftsfähig zu bleiben. Das macht Öffentlichkeiten mächtiger, aber auch weniger berechenbar. Lineare Wirkungen von Kommunikation sind schwerer, wenn überhaupt, zu erzielen.

 

Nachhaltige Kommunikationserfolge, von Personen wie Organisationen, hängen heute mehr denn je von einer erkennbaren, profilierten Haltung der Akteure ab.  Ausgefeilte Instrumente und ihre kreative Anwendung, die schiere Präsenz von Botschaften im öffentlichen Raum schaffen zwar Aufmerksamkeit aber kein Vertrauen.

Eine Haltung hingegen teilt sich mit, weil sie sich teilen lässt. Eine Haltung kann Vertrauen bilden, wenn sie eindeutige Werte vertritt. Eine Haltung muss nicht die Werte teilen, die mehrheitsfähig sind. Aber sie kann für Werte stehen, die für viele wertvoll werden können.

 

Wer heute erfolgreich kommunizieren will, braucht ein sicheres Gefühl für die Resonanzmuster in der Gesellschaft und ihrer Öffentlichkeiten, um die neuen Kräfte der Publizität für sich entfalten und nutzen zu können. Wer nachhaltig kommunizieren will, braucht Klarheit, Eindeutigkeit und Offenheit, um Trends zu nutzen und in sich entwickelnden oder neu entstehenden Märkten gewinnen zu können.

 

Wer gewinnen will, braucht Leidenschaft und Empathie.